Letzter Tag: Bis Mitternacht läuft noch die Petition #rettet2254

Petition

Heute ist der letzte Tag: Nur noch bis Mitternacht können Interessierte die Petition „2254 – Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten“ unterzeichnen. Danach stellt die Internetplattform www.openpetition.de die Zeichnungsfunktion ab.
3.295 Unterstützer hat das Internet-Tool um 7 Uhr vermeldet. Die 3.300 Marke ist noch zu knacken.

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Lassen Sie sich gern den Mund verbieten? Wenn nicht, dann unterschreiben Sie umgehend die Petition #rettet2254!

Hintergrund

Lassen Sie sich gerne den Mund verbieten? Lassen Sie sich gerne lieb gewonnene Gewohnheiten in Ihrem Alltag einfach wegnehmen? Lassen Sie sich gerne von oben herab behandeln?
Genau das haben die Verantwortlichen beim Deutschlandradio mit ihren Hörerinnen und Hörern gemacht: Am 21. Juni 2014 haben sie die Sendung „2254 – Nachtgespräche am Telefon“ zugunsten einer vierten Stunde Musik für die Sendung „Tonart“ eingestellt. Proteste aus der Hörerschaft haben sie in einer unsäglichen Werbesprache ohne konkrete Antworten abbgewimmelt.

Das Bundesverfassungsgericht und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk: Wo bleibt die Staatsferne?

Hintergrund

„Der Rundfunk möge auch über das Positive berichten“, postulierte eins Bundeskanzler Konrad Adenauer. Aus seinem Ärger über eine kritische Berichterstattung vieler Landessender über seine Politik heraus gründete der CDU-Kanzler im Jahr 1958 die „Freies Fernsehen GmbH“ (FFG). Mit ihr wollte Adenauer einen – von der Bundesregierung kontrollierten – Fernsehkanal errichten.
Dieses „Regierungsfernsehen“ hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 28. Februar 1961 jedoch als verfassungswidrig verboten. In bisher 13 weiteren Grundsatzentscheidungen haben die Karlsruher Richter immer wieder die Staatsferne des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks eingefordert.