Fluch 4u9525: Absturz des Journalismus nach Totschweigen des Problems Suizid

Hintergrund

Medienschelte ist zur Zeit schwer in Mode. Sie ist wohlfeil und häufig völlig losgelöst von jeglicher Kenntnis der realen Bedingungen in den Medien. Die schlimmsten Auswüchse gipfeln in dem Wort „Lügenpresse“ und einem geradezu hysterischen Hass auf alles, was sich „Medien“ nennt.
Selbstkritik der Journalistinnen und Journalisten ist allerdings umso wichtiger, als die grassierende Medienschelte reale Aufhänger hat. Zudem kann niemand besser werden, der das eigene Handeln nicht wenigstens hin und wieder kritisch hinterfragt.
Die Diskussion bei der Sendung „Im Gespräch“ auf Deutschlandradio Kultur hat da wohl weniger geholfen, als vielmehr vernebelt. Schließlich waren dort keine Vertreter der sogenannten „Sozialen Medien“ eingeladen, über die aber heftig hergezogen wurde.

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Kein Gespräch mit Franz-Josef Hanke: Schreiben Sie Blog oder Tagebuch?

Aktionen

Tagebücher und Blogs waren am Samstag (6. Dezember) Thema der Sendung „Im Gespräch“ auf Deutschlandradio Kultur. Um 10.07 Uhr wählte auch ich die Nummer 00800/22542254, um mden Hörerinnen und Hörern ein Blog vorzustellen. Gegen 11.40 Uhr wurde ich kommentarlos aus der Telefonleitung geworfen.