Kein Gespräch mit Franz-Josef Hanke: Schreiben Sie Blog oder Tagebuch?

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Tagebücher und Blogs waren am Samstag (6. Dezember) Thema der Sendung „Im Gespräch“ auf Deutschlandradio Kultur. Um 10.07 Uhr wählte auch ich die Nummer 00800/22542254, um mden Hörerinnen und Hörern ein Blog vorzustellen. Gegen 11.40 Uhr wurde ich kommentarlos aus der Telefonleitung geworfen.

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Keine Rede wert: Hörfunkrat verweigert Debatten

Petition

Eine eigene Sendung für Diskussionen der Hörerschaft soll es auf Deutschlandradio Kultur künftig nicht mehr geben. Hörerbeteiligung möchte der Sender in verschiedene Sendungen einstreuen, wenn sich das Thema dafür eignet. Das hat der Hörfunkrat des Deutschlandradios bei seiner Sitzung am Donnerstag (4. Dezember) in Berlin beschlossen.

Dank an Joachim Scholl und die Hörerschaft: Literaturempfehlungen zu Weihnachten in der „Lesart“

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Das Setting war fast wie bei den Nachtgesprächen: Joachim Scholl bat die Hörerschaft des Deutschlandradios Kultur um ihre persönlichen Büchertipps zu Weihnachten; und alle acht Leitungen waren bald besetzt. Einige kamen mit ihren Geschenkideen nicht mehr zum Zuge.

Am Montag von 10 bis 11 Uhr fragt Joachim Scholl: Welches Buch verschenken Sie zu Weihnachten?

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Die Rufnummer 00800/22542254 erlebt am Montag (1. Dezember) ein erfreuliches Revival: In der Sendung „Lesart“ zwischen 10 und 11 Uhr auf Deutschlandradio Kultur bittet Dr. Joachim Scholl um vorweihnachtliche Buchempfehlungen. Hörer können life in die Sendung anrufen.

Der Hörfunkrat tagt am 4. Dezember: Noch ein Monat bis zum nächsten Trauerspiel?

Hintergrund, Petition

Die nächste Sitzung des Hörfunkrats beim Deutschlandradio findet am Donnerstag (4. Dezember) in Berlin statt. Engagierte Hörerinnen und Hörer sollten sich dieses Trauerspiel nicht entgehen lassen. Schließlich will das Gremium an diesem Tag über einen Ersatz für die Nachtgespräche „2254“ abstimmen.

Nicht nachlassen: #rettet2254 weiterhin im Gespräch bis zur nächsten Hörfunkratssitzung am 4. Dezember in Berl in

Hintergrund, Petition

ein deutliches Signal war es, das die 3.427 Unterzeichner/innen der Petition für barrierefreie Hörerbeteiligung und Meinungsvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesetzt haben. Geholfen hat es leider wenig. Im persönlichen Übergabegespräch beteuerten Willi Steul und Frank Schildt zwar, das Engagement für die Sendung 2254 zu begrüßen. In der Sitzung des Hörfunkrates sprachen sich beide dann aber dafür aus, der Empfehlung des Programmausschusses zu folgen.
Der hatte bereits am Vorabend befunden, man sehe „derzeit keine Notwendigkeit, die Programmverantwortlichen zu einer Wiedereinführung dieser Sendung anzuhalten“. Das Ende der lebendigen und einzigartigen Diskussions-Sendung 2254 ist also vom Hörfunkrat deutlich abgesegnet worden.

Demokratie statt Enteignung: Die Beitragszahler müssen den Hörfunkrat wählen!

Hintergrund

Die Parteien haben sich den Staat unter den Nagel gerissen. Aber auch den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk haben sie einfach eingesackt. Das jedoch hat das Bundesverfassungsgericht am 25. März 2014 für verfassungswidrig erklärt. Mit Zähnen und Klauen versuchen die Politiker nun, ihre Pfrübnde zu retten. Mit dem neuen Staatsvertrag für das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) werden sie vermutlich nur so viel Einfluss preisgeben, wie es ihnen absolut unvermeidlich erscheint. Eine demokratische Wahl der Gremien durch die Zuschauer ist jedenfalls nicht zu erwarten.

2254 eingespart: Tonart statt Nachtgespräche über Schottland

Petition

Eigentlich müssten jetzt die Nachtgespräche am Telefon über das schottische Referendum stattfinden. Doch statt der Sendung „2254“ läuft auf Deutschlandradio nun die „Tonart“. Dass der Sender die Hörerdiskussion einfach eingespart hat, ist eine Unart.