Glückwünsche an eine starke Stimme bei „2254“: Happy Birthday, Manfred Kirsch

Hintergrund, Petition

Seine Aussprache war meist unscharf und feucht, als wäre er besoffen. Seine Argumente brachte er aber immer klar auf den Punkt. Für die Stammhörer der Nachtgespräche „2254“ auf Deutschlandradio Kultur ist Manfred Kirsch aus Neuwied eine feste Instanz.
Kirsch feiert am 2. März Geburtstag. Das größte Geschenk, das man ihm machen könnte, wäre die Wiederaufnahme der Nachtgespräche ins Programm des Deutschlandradios.

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Verfahren zur Neukonfigurierung des ZDF-Fernsehrats: Schreiben von Günter Kerschke an die Ministerpräsidenten der Länder

Hintergrund

Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit führt die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz eine „Öffentliche Anhörung“ durch. Noch bis zum 28. Februar haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Anmerkungen zur Änderung des ZDF-Staatsvertrags einzubringen. Eine der wichtigsten medienpolitischen Entscheidungen in Deutschland wurde wieder mal in Hinterzimmern ausgekungelt und nur formal „öffentlich“ zur Diskussion gestellt.
Dagegen wandte sich bereits am 11. Februar 2015 Erich-Günter Kerschke aus Köln mit einem Schreiben an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder sowie die Bürgermeister von Berlin, Bremen und Hamburg. Sein Protest richtet sich gegen das Verfahren zur Änderung des Staatsvertrags. Zu den Inhalten des Entwurfs nimmt er darin bewusst nicht Stellung.
Eine Antwort vom thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow ist am 27. Februar bei ihm eingegangen. Sie erklärt das übliche Vorgehen in derartigen Fällen.

Heimlichtuerei in Hinterzimmern: Keine öffentliche Debatte über Reform des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks

Hintergrund

Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit führt die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz eine „Öffentliche Anhörung“ durch. Noch einen Tag lang haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Anmerkungen zur Änderung des ZDF-Staatsvertrags einzubringen. Eine der wichtigsten medienpolitischen Entscheidungen in Deutschland wurde wieder mal in Hinterzimmern ausgekungelt und nur formal „öffentlich“ zur Diskussion gestellt.

#rettet2254 2015: Neues Jahr, neues Glück?

Hintergrund

Ein neues Jahr hat begonnen; aber vielen fehlt eine lieb gewonnene Gewohnheit: Seit fast einem halben Jahr strahlt das Deutschlandradio nachts nicht mehr die Telefongespräche mit seinen Hörerinnen und Hörern aus. Die Ziffernfolge „2254“ ist zum Symbol geworden für Ignoranz und mangelndes Verständnis von Demokratie.

Nicht nachlassen: #rettet2254 weiterhin im Gespräch bis zur nächsten Hörfunkratssitzung am 4. Dezember in Berl in

Hintergrund, Petition

ein deutliches Signal war es, das die 3.427 Unterzeichner/innen der Petition für barrierefreie Hörerbeteiligung und Meinungsvielfalt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gesetzt haben. Geholfen hat es leider wenig. Im persönlichen Übergabegespräch beteuerten Willi Steul und Frank Schildt zwar, das Engagement für die Sendung 2254 zu begrüßen. In der Sitzung des Hörfunkrates sprachen sich beide dann aber dafür aus, der Empfehlung des Programmausschusses zu folgen.
Der hatte bereits am Vorabend befunden, man sehe „derzeit keine Notwendigkeit, die Programmverantwortlichen zu einer Wiedereinführung dieser Sendung anzuhalten“. Das Ende der lebendigen und einzigartigen Diskussions-Sendung 2254 ist also vom Hörfunkrat deutlich abgesegnet worden.

Demokratie statt Enteignung: Die Beitragszahler müssen den Hörfunkrat wählen!

Hintergrund

Die Parteien haben sich den Staat unter den Nagel gerissen. Aber auch den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk haben sie einfach eingesackt. Das jedoch hat das Bundesverfassungsgericht am 25. März 2014 für verfassungswidrig erklärt. Mit Zähnen und Klauen versuchen die Politiker nun, ihre Pfrübnde zu retten. Mit dem neuen Staatsvertrag für das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) werden sie vermutlich nur so viel Einfluss preisgeben, wie es ihnen absolut unvermeidlich erscheint. Eine demokratische Wahl der Gremien durch die Zuschauer ist jedenfalls nicht zu erwarten.

2254 eingespart: Tonart statt Nachtgespräche über Schottland

Petition

Eigentlich müssten jetzt die Nachtgespräche am Telefon über das schottische Referendum stattfinden. Doch statt der Sendung „2254“ läuft auf Deutschlandradio nun die „Tonart“. Dass der Sender die Hörerdiskussion einfach eingespart hat, ist eine Unart.

Der Hörfunkrat des Deutschlandradios: Kein Kontrollorgan, sondern ein Gremium zum Ab- und Einnicken

Hintergrund, Petition

Der Hörfunkrat des Deutschlandradios in seiner gegenwärtigen Form ist kein wirksames Kontrollorgan. Zu diesem Schluss komme ich nach dem Besuch der Hörfunkratssitzung am Donnerstag (11. September) in Berlin. Dort erwies sich der Hörfunkrat als ein wirkungsloses Gremium zum Ab- und Einnicken.

3.389 Unterschriften für barrierefreie Hörerbeteiligung und Meinungsvielfalt: Übergabe am 11. September in Berlin

Petition

Die Zeichnungsfrist für die Petition „2254 – Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten“ endete am Sonntag (7. September). In einer Pressemitteilung werden die Initiatoren der Petiion das Ergebnis aus und kündigen die Übergabe der 3.389 Unterschriften an den Intendanten Willi Steul und den Hörfunkrats-Vorsitzenden Frank Schildt an.

Letzter Tag: Bis Mitternacht läuft noch die Petition #rettet2254

Petition

Heute ist der letzte Tag: Nur noch bis Mitternacht können Interessierte die Petition „2254 – Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten“ unterzeichnen. Danach stellt die Internetplattform www.openpetition.de die Zeichnungsfunktion ab.
3.295 Unterstützer hat das Internet-Tool um 7 Uhr vermeldet. Die 3.300 Marke ist noch zu knacken.