Glosse: Literarisch und spitzfindig auf den Punkt

Schreibwerkstatt

Die Glosse ist die literarischste der journalistischen Textsorten. Sie erörtert allgemeine Fragen des Alltags oder gesellschaftliche Entwicklungen.

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Wann was wie: Die journalistischen Textsorten

Schreibwerkstatt

Die verschiedenen journalistischen Textsorten werden hier nun nacheinander vorgestellt. Eine kleine Übersicht liefert dabei kurze Beschreibungen zu jeder einzelnen Textsorte von der Meldung über den Bericht und den Kommentar sowie die Rezension bis hin zur Glosse, der Klassischen Reportage oder dem Feature.

Angeblich, mutmaßlich, vermeintlich, vermutlich: Die Feinheiten der Sprache beachten!

Sprache

Journalisten sollten die Feinheiten der Sprache beherrschen. Anderenfalls transportieren sie möglicherweise in ihren Texten eine andere Bedeutung, als sie eigentlich geplant hatten. Vor allem in Polizeiberichten sind solche unfreiwilligen Bedeutungsverschiebungen durch fehlerhafte Anwendung von Wörtern wie „vermutlich“ und „vermeintlich“ oder „mutmaßlich“ nicht gerade selten.

Angeblich gleichgeschaltet und „Lügenpresse“: Journalismus braucht Glaubwürdigkeit

Hintergrund

Einer der oft wiederholten Vorwürfe gegen Medien ist die Behauptung, sie seien

gleichgeschaltet. In fast allen Medien sei immer das Gleiche zu lesen. Zudem verbreiteten sie ein holzschnittartiges Weltbild, worin Russland und sein Präsident Vladimir Putin „böse“ und Präsident Barack Obama sowie die Vereinigten Staaten von Amerika „gut“ seien.

Postfaktisch populistisch: Professionelle journalistische Arbeit statt amtlichem Abwehrzentrum

Hintergrund

Ein Abwehrzentrum gegen Fake News plant das Bundesinnenministerium laut Presseberichten von 23. Dezember 2016 angeblich, um eine Manipulation der Bundestagswahl 2017 zu erschweren. US-amerikanische Geheimdienste werfen den russischen Präsidenten Vladimir Putin vor, er habe die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) am 8. November 2016 durch gezielte Falschmeldungen und die Veröffentlichung heimlich abgezapfter Daten zugunsten von Donald Trump manipuliert. Nun fürchten Behörden, Politiker und Medien, Ähnliches könnte auch bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag im September 2017 geschehen.