Zum Umgang mit Kritik: Heute tagt der Hörfunkrat des Deutschlandradios

Hintergrund

Der Hörfunkrat des Deutschlandradios tagt heute ab 11 Uhr im Funkhaus in Köln. Auf der Tagesordnung stehen der Hörerservice, der Umgang mit Kritik der Hörerschaft, mit Facebook und Twitter sowie ein Leitbild. Die wichtigen Themen hat der Hörfunkrat aus der öffentlichen Sitzung jedoch in eine neu gegründete Strategie-Arbeitsgruppe ausgelagert.
Damit hebeln die Verantwortlichen die vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) verfügte Öffentlichkeit aus. Erfahrungsgemäß waren bei den bisherigen Sitzungen die Berichte aus Arbeitsgruppen kaum nachvollziehbar für das Publikum. Verkündet wurden Beschlüsse so, dass man weder deren Begründung und Zustandekommen verstehen noch gelegentlich sogar den Inhalt des Beschlusses genau erfassen konnte.
Intendant Willi Steul wie auch seine willigen „Kontrolleure“ im Hörfunkrat verhöhnen die Hörerschaft. Ihnen ist egal, was die Menschen wollen, solange nur genügend statistische Werte bei den Einschaltquoten zustandekommen.
Die Absetzung der Nachtgespräche „2254“ war Ausdruck dieser Missachtung der Hörerschaft. An dieser Haltung hat sich bislang nichts geändert. Allerdings weht dem Intendanten wegen einer gewissen Unzufriedenheit der Beschäftigten in den Funkhäusern wie auch bei ehemaligen Stammhörern der Wind ins Gesicht.
Von diesem Wind wird dieses Blog nach der Sitzung berichten. Möglicherweise wird es selber dazu beitragen, dass Steul Gegenwind bekommt. Zumindest wird es darstellen, wie er sich windet, um der Demokratie im Radio zu entgehen.

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