2254 eingespart: Tonart statt Nachtgespräche über Schottland

Petition

Eigentlich müssten jetzt die Nachtgespräche am Telefon über das schottische Referendum stattfinden. Doch statt der Sendung „2254“ läuft auf Deutschlandradio nun die „Tonart“. Dass der Sender die Hörerdiskussion einfach eingespart hat, ist eine Unart.
Was würden wohl Manfred Kirsch, Renate Kloska oder Dietmar Wolf zu den schottischen Unabhängigkeitsbestrebungen sagen? Wie wären die Argumente aus der Hörerschaft? Würden die Anrufer die Unabhängigkeitsbestrebungen als Nationalismus oder Populismus geißeln oder eher die konservative britische Regierungspolitik des Premierministers David Cameron kritisieren?
Würde vielleicht gar ein Schotte oder Engländer anrufen und seine Sicht darlegen? All das wäre wohl zu erwarten gewesen, wenn es in dieser Nacht die Sendung „2254“ noch gäbe.
Aber trotz der 3.427 Unterschriften für das Volksbegehren „2254 – Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten“ ist die Zentralregierung des Deutschlandradios hartleibig geblieben. Das Parlament der Union in Berlin hat nicht einmal ausführlich über die Hörerwünnsche diskutiert.
Demokratie hat einen schweren Stand. Wir werden dafür kämpfen, dass sich das ändert. „2254“ wird wieder zurückkehren ins Programm des Deutschlandradios.

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6 Gedanken zu “2254 eingespart: Tonart statt Nachtgespräche über Schottland

  1. Lieber Herr Hanke, Danke für die namentliche Erwähnung:-), ja zu Thema Schottland hätte ich in der Tat etwas zu sagen! “ Die Abspaltung Schottlands von England bzw. Great Britain hätte Signalwirkung für die komplette EU. Man denke an Katalonien , die keine Lust mehr auf Spanien haben, oder vielleicht denkt dann Griechenland über den Verbleib in der EU nach? Diese Entscheidung würde in jedem Fall das Gesicht der EU nachhaltig verändern . Ob das nun gut oder schlecht wäre, vermag ich im Moment nicht zu beurteilen.
    Ich habe auch eine Meinung zur Zentralregierung des Deutschlandradios, die ich mir an dieser Stelle verkneifen möchte. Ich sag nur soviel….. die Karawane zieht weiter……. der Weg wird noch weit……. aber los ist uns der Sender noch lange nicht auch wenn ich persönlich D-Kultur nicht mehr anhöre, bin ja kein Masochist!

  2. Von wegen , das hier in Deutschland ist doch nur eine Schein-Demokratie, das Sagen haben jedenfalls nicht die Träger (=Bürger) dieses Staates!

  3. Kommentar am Rande: Soviel zum Meinungsfreiheitsbegriff des Herrn Thomas Müller, welcher die 2254 Facebookgruppe führt und für seine spinnerten Reichsregierungstümmeleien instrumentalisiert. Einen schönen Gruß. Antifaschismus ist eine Pflicht, keine Kür!

    1. Man kann dem Betreiber einer Website nicht jeden zurechnen, der dort Kommentare schreibt. Inwieweit man missliebige Anmerkungen kommentiert oder zensiert, ist eine Frage der persönlichen Einschätzung. Grundsätzlich bin ich da eher zurückhaltend und greife erst bei klaren Verstößen gegen die Netikette ein. Vieles spricht selbst für sich. Was den Betreiber der Facebook-Seite angeht, kannn und will ichmich dazu nicht äußern, weil ich Facebook generell boykottiere. Allerdings weiß ich, wie viel Arbeit es ist, Kommentare zu kommentieren. Wir alle machen das, was wir für die Ksampagne #rettet2254 tun, nebenbei unentgeltlich und ehrenamtlich. Wir alle führen auch noch ein Leben vor dem Tod. Also möge man bitte selber kommentieren, was man nicht gut findet, und unpassende Kommentare nicht dem Betreiber einer Seite zurechnen! „Freiheit ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden“, hat Rosa Luxemburg festgestellt. Respekt ist der Respekt gegenüber der Meinungsfreiheit auch von Leuten, deren Positionen man abstrus findet. Was sogenannte „Reichsdeutsche“ betrifft, fallen sie für mich in die Kategorie 2Ewig Gestrige“ ohne Wahrnehmungssinn und Verstand. Ihre Positionen möchte ich hier nicht wiederfinden. #rettet2254 fjh

  4. Kommentar am Rande: Wer die FB Seite diffamieren möchte, kann dies gerne tun, jeder darf beitreten muss aber nicht. Wer irgendwelche Reichsdeutsche oder irgend etwas da hineininterpretieren möchte , darf das auch gerne tun, wobei das schon sehr „MAD“ wäre….. Zur Not einfach mal versuchen Themen inhaltlich zu erfassen, bevor hier Instrumentalisierungsvorwürfe erhoben werden! Zu Erklärung: Es wurde in einem Thread nach weiteren Ideen und Möglichkeiten gesucht um uns endlich Gehör bei den ÖR zu verschaffen . Hier wurde ein Video verlinkt , das zeigt, dass das die Vorgehensweise der Gebühreneinzugszentrale nichtig ist, was ja auch das LG Tübingen so bestätigt hat.http://openjur.de/u/708173.html. Dies könnte in der Tat eine Möglichkeit sein, sofern man weiterhin auf taube Ohren stößt! Nicht mehr und nicht weniger. Ein weiterer Aspekt der mir auch aufgefallen ist….. wer anderer Meinung ist, der ist ein Wutbürger, wer die israelische Politik kritisch sieht, ist automatisch ein Antisemit, wer in der Ukrainekrise auch dem Westen ein mitverschulden einräumt, der ist ein Putinversteher und wer Gesetze anzweifelt, der ist ein Reichsdeutscher. Wir haben für Alles eine Schublade ohne uns damit wirklich zu befassen. Das ist nicht nur extrem MAD, nein das ist auch traurig.

  5. Rudolf Müller, da wurde nichts interpretiert, da muss jeder Grundschühler nur 1+1 zusammenzählen. Die Wölfe kommen oft im Schafspelz, ob von Rechts oder links. Unliebsame Meinungen durch einen Maulkorb zu knebeln, das hat der Herr Thomas Müller ja schön drauf.
    Also bitte, lassen Sie sich doch nicht vor den Reichskarren spannen, wenn Sie ihn nicht ziehen wollen.

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