Franz-Josef Hanke: Brief an Frank Schildt zur Sitzung des Hörfunkrats am 11.9.

Briefe an die Sendeleitung

In einem Schreiben hat sich Franz-Josef Hanke am Mittwoch (27. August) an Frank Schildt gewandt. Darin hat er für den Vorsitzenden des Hörfunkrats vom Deutschlandradio noch einmal die Argumente für einen Erhalt der Sendung „2254 – Nachtgespräche am Telefon“ zusammengefasst.

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Petition #rettet2254 noch bis 7.9.: Übergabe am 11.9. in Berlin

Petition

Die Petition „2254 – Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten“ wird Intendant Willi Steul am Donnerstag (11. September) um 10.30 Uhr entgegennehmen. Das hat sein Büro Conny Voester Als Vertreterin der Petenten angekündigt. Eine halbe Stunde nach derÜbergabe der Unterschriften wird um 11 Uhr im Saal „Dresden“ des Funkhauses am Hans-Rosenthal-Platz in Berlin die Sitzung des Hörfunkrats beginnen.

Anna Dittmann: Brief an Andreas-Peter Weber für den Erhalt der Nachtgespräche „2254“

Briefe an die Sendeleitung

Bereits im Juni hat Anna Dittmann aus Hamburg – noch vor der letzten Sendung der Nachtgespräche „2254“ – einen Brief an Programmdirektor Andreas-Peter Weber vom Deutschlandradio geschrieben. In ihrer Beschwerde bezieht sie sich auf das Editorial des Programmhefts für Juni 2014.

Nicht gut aufgelegt: Zwischen 1 und 2 Uhr Musik statt Debatten

Ohne Kategorie

„How do You feel?“ Die Frage kommt aus dem Radio. Die Sendung auf Deutschlandradio Kultur schimpft sich „Tonart“.
Eigentlich müsste da jetzt die Diskussionssendung „2254 – Nachtgespräche am Telefon“ laufen. Aber die hat die Sendeleitung trotz heftigen Protests aus der Hörerschaft abgesetzt.

Das Bundesverfassungsgericht und der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk: Wo bleibt die Staatsferne?

Hintergrund

„Der Rundfunk möge auch über das Positive berichten“, postulierte eins Bundeskanzler Konrad Adenauer. Aus seinem Ärger über eine kritische Berichterstattung vieler Landessender über seine Politik heraus gründete der CDU-Kanzler im Jahr 1958 die „Freies Fernsehen GmbH“ (FFG). Mit ihr wollte Adenauer einen – von der Bundesregierung kontrollierten – Fernsehkanal errichten.
Dieses „Regierungsfernsehen“ hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 28. Februar 1961 jedoch als verfassungswidrig verboten. In bisher 13 weiteren Grundsatzentscheidungen haben die Karlsruher Richter immer wieder die Staatsferne des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks eingefordert.

Noch 20 Tage zum Unterschreiben: Viele gute Argumente für die Petition #rettet2254

Petition

Mehr als 3.000 Bürgerinnen und Bürger haben mittlerweile schon die Petition „2254 – Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten“ unterzeichnet. Damit haben sich weitaus mehr Menschen der Forderung nach einem Erhalt der Sendung angeschlossen, als die Initiatoren ursprünglich erwartet hatten.
Allerdings sind weitere Unterschriften nötig, um den Druck auf die Verantwortlichen beim Deutschlandradio noch zu erhöhen. Bis Sonntag (7. September) können Befürworter der Demokratie im Radio sich dem Anliegen noch anschließen.

Verlängerung bis 7. September: Petition #rettet2254 nutzt Zeit bis zur Sitzung des Hörfunkrats

Petition

Verlängerung gibt es nicht nur im Fußball, sondern nun auch für die Petition „2254 – Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten“. Bis Sonntag (7. September) besteht noch Gelegenheit, dieForderung nach Wiederaufnahme der Sendung „2254“ ins Hörfunkprogramm des Deutschlandradios durch eine Unterschrift zu unterstützen. Damit nutzen die Initiatoren die Zeit vor der nächsten Sitzung des Hörfunkrats am Donnerstag (11. September) für ihre Protestaktion voll aus.

Für Meinungsfreiheit und Demokratie im Radio: Noch eine Woche Petition #rettet2254

Hintergrund, Petition

Ohne Meinungsfreiheit gibt es keine Demokratie. Jede Einschränkung der Freien Rede birgt deswegen immer auch eine Gefahr für die Demokratie.
Darum ist es auch keine Überhöhung, wenn Hörerinnen und Hörer des Deutschlandradios die Absetzung der Sendung „2254 – Nachtgespräche am Telefon“ als Einschränkung der Meinungsfreiheit brandmarken. Beim Kampf um diese Radiosendung geht es nämlich auch um die Frage von Macht und Kontrolle über den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk und um die Rechte der Gebührenzahler.