Für ein besseres Miteinander im Deutschlandradio: Erklärstücke und neues Leitbild

Hintergrund

„Erklärstücke“ stellte Dr. Eva Sabine Kunz dem Hörfunkrat des Deutschlandradios bei seiner Sitzung am Donnerstag (21. Mai) in Köln vor. Damit ergänzte die Leiterin des Intendantenbüros ihre Ausführungen zur Arbeit der Steuerungsgruppe „Für ein besseres Miteinander im Deutschlandradio“.

Wo bleibt die Kritik: Der Hörerservice beim Deutschlandradio und die Sozialen Netzwerke

Hintergrund

„Mehr Anspruchsdenken“ bei den Hörern konstatiert Intendant Willi Steul vom Deutschlandradio. Vor Allem seit der Einführung des Rundfunkbeitrags habe sich diese Haltung verstärkt breit gemacht.
Die Arbeit des Hörerservice und der Umgang mit Sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter bildeten den Schwerpunkt der Diskussionen des Hörfunkrats bei seiner Sitzung am Donnerstag (21. Mai) in Köln. Im Funkhaus am Raderberggürtel informierten Mitarbeiterinnen und Mitarbiter des Hörerservice das Aufsichtsgremium über ihre Arbeit und die aktuellen Entwicklungen im Dialog mit der Hörerschaft.

Zum Umgang mit Kritik: Heute tagt der Hörfunkrat des Deutschlandradios

Hintergrund

Der Hörfunkrat des Deutschlandradios tagt heute ab 11 Uhr im Funkhaus in Köln. Auf der Tagesordnung stehen der Hörerservice, der Umgang mit Kritik der Hörerschaft, mit Facebook und Twitter sowie ein Leitbild. Die wichtigen Themen hat der Hörfunkrat aus der öffentlichen Sitzung jedoch in eine neu gegründete Strategie-Arbeitsgruppe ausgelagert.

April, April: Vierstündige Nachtsendung für Anrufe beim Deutschlandradio war leider nur ein Scherz

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Ein Aprilscherz war die Testsendung zur Wiedereinführung der Nachtgespräche „2254“im Deutschlandradio. Das haben die meisten Leserinnen und Leser auch sofort erkannt. Leider ist die Sendeleitung nach wie vor nicht bereit, der Hörerschaft den Raum zu geben, den sie bis zum Juli 2014 mit den Nachtgesprächen abwechslungsreich und demokratisch gefüllt hat.

Telefonnacht statt Tonart: Vierstündige Testsendung lässt Hörer wieder zu Wort kommen

Petition

Eine Testsendung zur Wiedereinführung der Nachtgespräche „2254“ wird das Deutschlandradio am 1. April 2016 in sein Programm aufnehmen. Von 1 Uhr bis 5 Uhr können Hörerinnen und Hörer unter der bekannten Rufnummer 00800/22542254 im Studio anrufen und dann in der Sendung mit den Moderatoren über die 2014 abgesetzte Nachtsendung sprechen. Moderieren werden die Sendung zwei bisherige Moderatoren sowie der einstige Anrufer Franz-Josef Hanke.

„Katastrophenjournalismus“ nach seinem Absturz mit 4u9525: Der Journalismus ist eine Katastrophe

Hintergrund

„Katastrophenjournalismus“ ist ein wunderbares Wort. Es bezeichnet den derzeitigen Zustand des Journalismus sehr treffend: Die Berichterstattung über den Absturz des Flugs 4u9525 von German Wings in vielen Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern war eine einzige Katastrophe.
Wenigstens ist in den Medien eine selbstkritische Debatte darüber entbrannt. Doch gerade hier gewinnt der Begriff „Katastrophenjournalismus“ mitunter einen merkwürdigen Beigeschmack, als gebe es „normalen“ Journalismus und eben „Katastrophenjournalismus“.

Fluch 4u9525: Absturz des Journalismus nach Totschweigen des Problems Suizid

Hintergrund

Medienschelte ist zur Zeit schwer in Mode. Sie ist wohlfeil und häufig völlig losgelöst von jeglicher Kenntnis der realen Bedingungen in den Medien. Die schlimmsten Auswüchse gipfeln in dem Wort „Lügenpresse“ und einem geradezu hysterischen Hass auf alles, was sich „Medien“ nennt.
Selbstkritik der Journalistinnen und Journalisten ist allerdings umso wichtiger, als die grassierende Medienschelte reale Aufhänger hat. Zudem kann niemand besser werden, der das eigene Handeln nicht wenigstens hin und wieder kritisch hinterfragt.
Die Diskussion bei der Sendung „Im Gespräch“ auf Deutschlandradio Kultur hat da wohl weniger geholfen, als vielmehr vernebelt. Schließlich waren dort keine Vertreter der sogenannten „Sozialen Medien“ eingeladen, über die aber heftig hergezogen wurde.

Betriebsausflug nach Bremen: Hörfunkrat tagte am 12. März kaum zweieinhalb Stunden

Hintergrund

Die Öffentlichkeit bestand aus nur drei Personen. Bei der ersten öffentlichen Sitzung des Hörfunkrats am 12. September 2014 in Berlin waren es noch rund zehnmal so viele gewesen.
Aus dem Fenster des Veranstaltungssaals konnte man hinabblicken auf die Weser. Der Hörfunkrat des Deutschlandradios tagte am 12. März 2015 in den Räumen von Radio Bremen. Während draußen die Schiffe langsam den Fluss entlangtuckerten, beeilte sich das Gremium, seine Sitzung in nur zweieinhalb Stunden zu Ende zu bringen.